8 Fakten zum „Google Mobile Friendly Update“ / #mobilegeddon

8 Fakten zum „Google Mobile Friendly Update“ / #mobilegeddon
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Am 21.04.2015 hat Google sein „mobile-friendly update“ ausgerollt. Die Szene der Suchmaschinenoptimierer ist in heller Aufregung oder auch gespannter Erwartung, was nun passiert.

Einige sprechen gar von einem #mobilegeddon, schließlich hat Google diese Maßnahme mit einer breiten Auswirkung auf die Suchmaschinenergebnisseiten (SERPS, search engine result pages) beschrieben. Das Ergebnis dieses Algorithmus-Updates sollte sein:

Now searchers can more easily find high-quality and relevant results where text is readable without tapping or zooming, tap targets are spaced appropriately, and the page avoids unplayable content or horizontal scrolling.

Back to the facts: Mobile friendly
Viele Webmaster und SEOs fragen sich, was genau hinter „mobile friendly“ steckt. Das o. g. Zitat spiegelt schon einige wichtige Punkte wider:

  • Inhalte müssen sofort lesbar sein, ohne eine Zoom-Funktion benutzen zu müssen
  • Die Menüpunkte sind passend platziert
  • Nicht darstellbarer Inhalt und Scrolling ist zu vermeiden

Um zu ermitteln, wie Google eine Website einstuft, hat der Suchmaschinengigant einen Mobile friendly test veröffentlicht.

In den Developer Guidelines geht Google noch einen Schritt weiter und wichtige Punkte der Optimierung für Mobilgeräte:

  • Webmaster sollen Google signalisieren, wenn eine Webpage für mobile Geräte optimiert ist. Google selbst nennt dazu drei Möglichkeiten:
    1. Responsive Webdesign
    2. Dynamische Bereitstellung
    3. Unterschiedliche URLs
  • Alle Ressourcen der Website müssen für den Googlebot lesbar sein (kein Ausschluss durch Berechtigungen oder robots.txt), auch nicht für Javascript- und CSS-Dateien
  • Vermeiden von fehlerhaften Weiterleitungen. Google sagt dazu

    Wenn Sie separate mobile URLs haben, müssen Sie mobile Nutzer für jede Desktop-URL zur entsprechenden mobilen URL weiterleiten. Es wäre falsch, sie zu anderen Seiten weiterzuleiten, beispielsweise immer zur Homepage.(Quelle)

  • Zu vermeiden sind aufdringliche Downloadangebote von Apps, die die Benutzerinteraktion blockieren
  • Verlinkungen von separat bereitgestellten mobilen Seiten auf Desktop-Version und andersherum betracht Google ebenfalls als negativ
  • Ladegeschwindigkeit – hierzu hat Google mit „Google PageSpeed Insights“ ein Prüftool zur Verfügung gestellt

(Artikelbild: Ute Mulder / pixelio.de)